Tuning Testmotorrad 2016


RP34 Tuning Testmotorrad 2016: neue Herausforderungen.

 

Das RP34 Tuning Testmotorrad wird unterstützt von:

NGK

FZB Nothnagel

RFX

Michelin

KSX

DOMA

VHM

Bel-Ray

 

 

 

 

Die Basis des neusten Testmotorrades ist eine Husqvarna TC 125 aus dem Modelljahrgang 2016.

Das bedeutet ein komplett neu entwickeltes Motorrad wird von uns unter die Lupe genommen und einigen Verbesserungsmaßnahmen hinsichltlich Performance unterzogen. Beginnend sei erwähnt, dass diese Neuentwicklung bisher in jeglicher HInsicht nur Lob und positives Feedback zu verzeichnen hat.

Auch unsere erste Fahrt mit dem Serienmotorrad hat diese Eindrücke bestätigt. Kurz gesagt, der Motor ist sehr kraftvoll in allen Drehzahlregionen und das Fahrwerk ist extrem handlich und trotzdem Spurstabil. Besonders positiv viel auf, dass die Gabel in den ersten 5 Runden während der Fahrt zufriedenstellend eingestellt werden konnte. Für uns stimmt die Ballance zwischen Dämpfer und Gabel, soweit es ein Serienfahrwerk zulässt.

Serie gut, wir wollen besser!

Geschmiert wird das Tuning Testmotorrad mit Schmiermitteln von BelRay. Hierzu erfolgte bereits ein erster Beitrag.


Step 1:

Foto 29.10.15 09 04 00Nun begannen wir bereits mit eineigen Modifikationen am neuen Motorrad, die leicht zu erledigen waren und sich direkt positiv auswirkten. Wir tauschten die Originale Zündkerze mitsamt dem Zündkabel und Kerzenstecker gegen die Racing Produkte aus dem Hause NGK aus.

 

Der Kerzenstecker aus rotem Silikon besitzt ein Kabel mit besserer Leitfähigkeit und besserer Abschirmung, sowie eine bessere Abdichtung gegen Feuchtigkeit. Foto 29.10.15 09 05 29

 

Die Zündkerze ist mit einem deutlich dünnerem Elektrod aufgebaut und liefert zuverlässig konstante Funken. Man kann sagen, dass durch diese Änderung die Drehfreudigkeit ein wenig zugenommen hat. Infos über diese Kerze finden in unserem Shop oder bei NGK.


Step 2:

Foto 29.10.15 10 19 10Foto 29.10.15 10 36 47

Nachdem sich die Änderungen an der Strecke gelohnt haben, wurde nun in der Werkstatt weitergemacht. Wir schauten uns die Airbox an und entfernten das für dieses Modell unnötige Batteriefach. Die Airbox fasst nun mehr Volumen.

Unser letztes Update für heute ist der RP34 Benzinkühler. Wir haben diesen einst anfertigen lassen und verwenden ihn in all unseren Motorrädern. Es ist tatsächlich so, dass er die Benzintemperatur während der Fahrt etwas absenkt, was sich wieder positiv auf die Leistung auswirkt.


Step 3:

Etwas für den guten Look sowie Funktion musste auch mal her. Wir modifizierten die originale hintere Bremsaufnahme, sodass der von Husqvarna angebotene Carbon Bremsscheiben- und Bremszangenschutz angebaut werden konnte. Neben der schönen Optik schützen diese Teile die Bremsscheibe in tiefen Rillen und den Sattel gegen mechanische Fremdeinwirkung wie z.B. von Steinen oder Kollisionen mit anderen Fahrern.

Zudem erhöhten wir die Menge der Bremsflüssigkeit mittels eines schönen Extenders an der hinteren Bremspumpe. Durch mehr Flüssigkeit werden die aufkommenden Temperaturen besser verteilt und können durch die eingefrästen Kühlrippen leichter abgegeben werden.

Dazu passend gab es noch einen eloxierten Öleinfüllschraube, der zwar stabiler ist als der Originale, aber vor allem besser aussieht…

Als letztes Update für heute montieren wir eine RFX Gasgriffhülse. Diese besitzt am Lenkerende ein Kugellager und zur Lenkermitte eine Gleithülse. Beim Drehen verspürt man nur einen geringen Unterschied. Der große Effekt tritt beim Drehen mit Druck oder Zug, wie er während der Fahrt unumgänglich ist, auf. Nun verspürt man keinerlei Reibung oder Schwergängigkeit. Die Hülse ist zudem aus Aluminium und kann sich aufgrund des Kugellagers nicht auf den Lenker schieben, um das Gas nach einem Sturz zu blockieren.


Step 4:

Die hydraulische Magura Kupplung an der TC ist deutlich besser als eine Kupplungsbetätigung mittels Seilzug. Sie stellt sich selbst nach, gibt einen stabilen Druckpunkt und ein deutlich besseres Gefühl am Finger. Wir tauschten sie jedoch gegen die Variante von Brembo aus, welche bei den FC Modellen eingesetzt wurde. Dies haben wir bereits beim letzten Testmotorrad getan. Der Grund hierfür ist zum einen die Verwendung von Bremsflüssigkeit, wogegen die Magura Kupplung Mineralöl fordert. Somit reduzieren wir die Anzahl der benötigten Betriebsstoffe. Hauptsächlich gibt uns diese Kupplung zwar alle bereits aufgezählten Vorteile, welche auch die Magura Kupplung mit sich bringt, nur nach unserer Ansicht nach noch ein wenig besser. Wir verspüren den Druckverlauf und den Schleifpunkt um einiges genauer.


Step 5:

Foto 15.12.15, 10 55 00Als nächstes wollen wir die Leistung des Motors und den Sound verbessern. Wo der original Auspuff schon sehr gut ist, geht aber noch etwas mehr. Zudem hört sich das Motorrad mit dem original Schalldämpfer ein wenig „zugeschnürt“ bzw. nicht ganz „frei“ an.

Hierzu unterstützt uns die Fa. Geländesport Scheen aus Strauch mit einer äußerst gutaussehenden Doma Komplettanlage. Die Birne ist extrem passgenau, sodass wir an den Halterungen nicht einen Hauch verdrehen mussten. Optisch ist die Anlage ein echter Hingucker und kommt mit einer erstklassigen Werksoptik daher. Verschweißt aus vielen einzelnen Ringen könnte man meinen wir hätten sie aus einer Husqvarna Werksabteilung entwendet…

Der Schalldämpfer ist ebenso passgenau und ist etwas kürzer als das Originalteil.

Zur Performance können wir bei dem Wetter noch nichts sagen, jedoch war beim ersten Antreten schnell klar, dass der Motor nun „freier“ dreht und sich zudem satt und kernig anhört. Das lässt auf eine schöne Leistungssteigerung hoffen. Wir bleiben dran!

 

Fahrbericht zur Doma Komplettanlage:

Foto 19.12.15, 21 21 09Ein Traum! Anders kann man es gar nicht sagen. Das Motorrad dreht freier und hat einen Leistungszuwachs in allen Drehzahlbereichen. Der Schwerpunkt der Anlage liegt bei mittleren bis hohen Drehzahlen, eben genau da, wo ein Hubramschwacher Motor mit nur 125ccm mehr Leistung gebrauchen kann. Anders sind wir es von Doma aus der vergangenheit her auch nicht gewohnt.

Neben der bereits erwähnten super Optik ist der Sound ein ganz klares Plus dieser Anlage. Wir würden ihn mit den Stichpunkten kernig, kraftvoll, frei und satt beschreiben wollen.

Hier ein Kurzvideo:

1. Test DOMA Komplettanlage (MOV-Datei, Quicktime Plugin erforderlich)


Step 6:

Wie bereits angekündigt wollen wir die Bremsleistung verbessern indem wir Bremsscheiben von KSX verbauen.Aus der Vergangenheit ist uns die Performance dieser „Factory Line“ scheiben bestens bekannt. Auch diesmal verbesserten die Scheiben die Bremsleistung.

Wir haben zwar den Durchmesser am Vorderrad von 260mm auf 270mm erhöht, jedoch würde auch die 260mm KSX Scheibe für eine Bessere Bremswirkung sorgen. Der Grund für die Große Scheibe war ein anderer. Sie ist im Gegensatz zur original Scheibe schwimmend gelagert und spricht so weniger aggressiv, jedoch ebenso effektiv an. Durch die geänderte Größe wird die Performance nochmals unterstrichen.

Am Hinterrad ist die Größe von 220mm unverändert, doch auch hier erziehlen wir bessere verzögerungen.

Der Grund hierfür liegt wohl im ausgeklügelten Design der Scheibe, was nicht nur optisch sehr gut ist, sondern auch technisch sehr effektiv.

Die Scheiben besitzen neben der „Wave“ Form auch durchgehende Schlitze, welche den Effekt der Selbstreinigung und Kühlung verfolgen. Zudem bildet jeder dieser Schlitze eine eigene scharfe Kante, an der die Bremsbeläge hervorragend greifen können.

Der Verschleiß unserer Bremsbeläge ist bisher nicht negativ aufgefallen.

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KSX bietet auch eine große Anzahl an weiteren Zubehörteilen. So nutzen wir ebenso den Kabellosen KSX Betriebsstundenzähler und die hervorragend verarbeiteten und optisch gelungenen Motorradständer mit Werkzeugablage. Das Motorrad steht sehr sicher und Fest, nicht zuletzt durch die integrierte Gummiauflage.

Stay tuned…

 

Das RP34 Tuning Testmotorrad wird unterstützt von:

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Schauen Sie sich auch unsere vergangenen Projekte an: Tuning-Testmotorrad 2014 – 2015

 

 

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